Korkmosaik

Korkmosaik besteht aus massiven Korkstücken, die bei der Herstellung von Flaschenkorken anfallen. Das wertvolle Herzstück der Rinde wird somit ohne großen Energieaufwand verwertet.
Ein Quadratmeter des Korkmosaiks besteht aus etwa 1400 Korkchips, die in der Standardausführung 6 Millimeter stark sind.
Dabei können Sie Korkmosaik vor oder nach dem Verlegen Ihren Wünschen entsprechend farblich gestalten. Korkmosaik lässt sich schnell und einfach verlegen und bietet geniale Vorteile im Vergleich zu anderen Werkstoffen!
Sie können Korkmosaik im Innen- Außen- und Feuchtraumbereich einsetzen.

Im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Korkbelägen besteht Korkmosaik ais 100% echtem und massivem Naturkork und nicht aus mit Kleber versetztem Presskork.

Kork ist… :

  • stets fußwarm, wirkt dämmend und spart so Heizkosten
  • elastisch und schont so Gelenke und Körper
  • atmungsaktiv und antistatisch: Verbessert so das Raumklima und verhindert beschlagene Spiegel etc.
  • rutschhemmend: Erhöhte Sicherheit gerade in Feuchtraumbereichen
  • pflegeleicht und langlebig. Handarbeit „Made In Germany“.
  • leicht zu verbearbeiten, auch ohne Werkzeuge

Haben Sie Interesse an Korkmosaik oder wünschen Sie weitere Informationen? Besuchen Sie www.korkmosaik.de!

Bitte beachten Sie: Wir vertreiben unser Korkmosaik unter dem Markennamen VersaCork® Premium

Anleitung zur Verlegung:

1. Korkmosaik lose auslegen und zuschneiden

 

2. Kleber auftragen

  

3. Korkmosaik einlegen und andrücken

  

4. Folie abziehen nachdem der Kleber getrocknet ist

  

5. Korkmosaik ausfugen und abwaschen (Bei Verwendung von zementärer Fugenmasse eine erste dünne Lack- oder Ölschicht VOR dem Ausfugen aufbringen)

  

6. Korkmosaik versiegeln oder ölen

  

Eine Ausführliche Verlegeanleitung mit allen einzelnen Schritten und Trockenzeiten erhalten Sie auf Anfrage.

Je nachdem welches Zubehör verwendet wird, gibt es unterschiedliche Arbeitsschritte und Trockenzeiten. Beachten Sie auf jeden Fall die Verarbeitungshinweise des jeweiligen Herstellers.

Bitte teilen Sie uns vor der Bestellung und Bezahlung unbedingt mit, auf welchen Untergrund Sie verlegen möchten und welcher Beanspruchung das Material ausgesetzt wird.

 Einige Referenzen:

 Badezimmer mit begehbarer Dusche in Hotel, Los Angeles:

   

Bad mit Klebekork, Dusche mit Korkmosaik:                        Wellnessbereich mit Sauna und Pool:

 

Korkmosaik auf einem Yachtdeck:

 

Räume mit Bodenablauf und barrierefreie Duschen:

  

 

Beispiele für gefärbtes Korkmosaik:

 

Beispiele für Hartschaum Elemente, die mit Korkmosaik belegt wurden

  

 

Designer Waschbecken mit Korkmosaik belegt:

  

  Mehr Infos über Korkmosaik siehe : www.korkmosaik.de

 

Hier einige Videos über Korkmosaik:

http://youtu.be/w_D-XmJBpDY

http://youtu.be/3Hwm_WL42BI

 

Bodenbeläge aus Kork. Wer weiss was ?

Es gibt leider viele verschiedene Aussagen, die nicht immer der Wahrheit entsprechen.

Hier ein Auszug aus Wikipedia:

Bodenbeläge aus Kork

Es gibt verschiedene Arten der Korkoberfläche bei Fußbodenbelägen: einerseits die einschichtigen Presskork Korkbeläge und andererseits die furnierten, mehrschichtigen Bodenbeläge. Die furnierten Korkbodenbeläge unterscheiden sich durch ein aufgeklebtes Korkfurnier von den einschichtigen Presskork Korkplatten. Massives Kork gibt es bisher nur als so genanntes Korkmosaik. Das Furnier wird auf den Presskork Korkbelag geklebt und dient in erster Linie dekorativen Zwecken. Ein weiterer Vorteil ist die bessere Farbdeckung bei eingefärbten Korkplatten. Der Nachteil furnierter Korkfliesen ist die schlechtere Abriebsfestigkeit. Diese kann jedoch mit Siegellack deutlich verbessert werden, so dass die Abriebfestigkeit beinahe die massiver Korkbeläge und Presskork Korkplatten erreicht. Neben stark lösungsmittelhaltigen Siegellacken auf Polyurethanbasis werden seit 2002 teilweise auch umweltfreundlichere Siegellacke auf Wasserbasis angeboten.

Die Hersteller verkaufen Korkparkett als Fliesen, welche sich vollständig mit dem Untergrund verkleben lassen und Kork-Fertigparkett, welches mit Nut-und-Feder-Systemen schwimmend verlegt wird, also nicht mit dem Untergrund verklebt wird. Ganz ohne Klebstoff beim Verlegen kommen Korkparkettsysteme mit speziellen Verbindungen zwischen den Fliesen („Klick-Systeme“) aus. Seit 2001 gibt es Korkmosaik, dies besteht aus massiven Korkstücken (kein Granulat mit Bindemittel) ist ähnlich wie Steinmosaik auf einem Trägermaterial vorgefertigt. Es wird vollflächig verklebt und nachträglich wie Steinfliesen ausgefugt. Die Oberflächenbehandlung kann ähnlich wie bei Klebekork und Kork–Fertigparkett dem Verwendungszweck angepasst werden. Der Vorteil von massivem Korkmosaik liegt in der erweiterten Anwendung für den Außenbereichen und in Nasszellen.

Herkömmliche Korkfliesen und herkömmliches Kork-Fertigparkett bestehen aus Korkgranulat, was in verschiedenen Verfahren mit Bindemitteln gemischt und gepresst wird.

Bindemittel

Zur Herstellung von Korkblöcken wird dem Korkgranulat ein Bindemittel zugefügt, welches die natürlichen Harze im Korkgranulat unterstützt. Als Bindemittel werden Polyurethanharze oder Phenolharze verwendet. Während erstere nur während einer kurzen Auslüftungszeiten riechen und als gesundheitlich unbedenklich gelten, verdunsten Restphenole über lange Zeit aus Phenolharzbindemitteln und können die Gesundheit der Bewohner belasten.

Komisch, dass der Deutsche Korkverband keinerlei Aussagen bezüglich Korkmosaik und  sonstigen massiven Korkbelägen macht.

 

Hier einige Bilder von Korkmosaik für Badezimmer und Outdoor:    Korkmosaik aus massiv Kork

Weitere Infos:

www.korkmosaik.de

www.versacork.com

 

 

Schwarzer Dämmkork

Natürliche Dämmung aus Kork

Bild einer Dämmplatte aus KorkNatürliche Wärmedämmplatten sind Korkdämmplatten, welche aus rein natürlichen Korkmaterial zu expandierten Backkork werden.

Für diese einzigartigen Dämmplatten wird in erster Linie das harzreiche Korkmaterial der Äste verwendet. Dieser Rohstoff (im Fachjargon Falca) ist ideal für die Produktion von Dämmkorkplatten. Die Falca wird zunächst gemahlen. Das entstandene Kork-Granulat, auch Korkschrot genannt, wird anschließend unter Zufuhr von ca 370° heißem Wasserdampf und unter 1bar Druck in einem Autoklav gebacken. Dabei vergrößern sich die Zellen („expandieren“), das eigene Harz Suberin wird durch die hohe Temperatur frei und bindet die Zellen miteinander. Dieses Verfahren optimiert die unvergleichlichen natürlichen Eigenschaften des Korkes hinsichtlich der Dämmung und erhöht darüber hinaus seine Dimensionsstabilität wesentlich.

Heute werden diese natürlichen Dämmstoffe vor allem in Wärme-Dämm-Verbund-Systemen (WDVS) zur Wärmedämmung, aber auch zum Schallschutz genutzt. Die Korkdämmplatten werden z.B. an der Fassade verwendet. Diese Außendämmung wird aber auch am Dach, Dachboden und Kellerdecke zum Dämmen eingesetzt.
Die Verwendung dieser Dämmplatten im Innenbereich soll das Raumklima entscheidend verbessern. Die Dämmung kühler Aussenwände mit z.B. nur 5cm starken Dämmplatten kann zu einem phantastischen behaglichem Wohnklima führen.

Die Wärmeleitfähigkeit von 0,040W/mK, ein Gewicht von ca 100 kg / cbm, die Diffusionsoffenheit und die Festigkeit machen diesen ungewöhnlichen Dämmstoff bei der Außendämmung zur besten ökologischen Alternative gegenüber künstlich hergestellten Dämmstoffen. Vor allem der private Bauherr schätzt diesen natürlichen langlebigen Dämmstoff nicht nur zur Wärmedämmung sondern auch als Akustik Dämmung.

Da diese Wärmedämmplatten aus rein natürlichen Dämmstoffen bestehen, können diese ökologisch recycelt werden. Expandiertes Korkschrot ist daher ein begehrtes Schüttmaterial für die Bauwirtschaft. Die Entsorgung von Korkdämmplatten ist völlig unbedenklich.