Bodenbeläge aus Kork. Wer weiss was ?

Es gibt leider viele verschiedene Aussagen, die nicht immer der Wahrheit entsprechen.

Hier ein Auszug aus Wikipedia:

Bodenbeläge aus Kork

Es gibt verschiedene Arten der Korkoberfläche bei Fußbodenbelägen: einerseits die einschichtigen Presskork Korkbeläge und andererseits die furnierten, mehrschichtigen Bodenbeläge. Die furnierten Korkbodenbeläge unterscheiden sich durch ein aufgeklebtes Korkfurnier von den einschichtigen Presskork Korkplatten. Massives Kork gibt es bisher nur als so genanntes Korkmosaik. Das Furnier wird auf den Presskork Korkbelag geklebt und dient in erster Linie dekorativen Zwecken. Ein weiterer Vorteil ist die bessere Farbdeckung bei eingefärbten Korkplatten. Der Nachteil furnierter Korkfliesen ist die schlechtere Abriebsfestigkeit. Diese kann jedoch mit Siegellack deutlich verbessert werden, so dass die Abriebfestigkeit beinahe die massiver Korkbeläge und Presskork Korkplatten erreicht. Neben stark lösungsmittelhaltigen Siegellacken auf Polyurethanbasis werden seit 2002 teilweise auch umweltfreundlichere Siegellacke auf Wasserbasis angeboten.

Die Hersteller verkaufen Korkparkett als Fliesen, welche sich vollständig mit dem Untergrund verkleben lassen und Kork-Fertigparkett, welches mit Nut-und-Feder-Systemen schwimmend verlegt wird, also nicht mit dem Untergrund verklebt wird. Ganz ohne Klebstoff beim Verlegen kommen Korkparkettsysteme mit speziellen Verbindungen zwischen den Fliesen („Klick-Systeme“) aus. Seit 2001 gibt es Korkmosaik, dies besteht aus massiven Korkstücken (kein Granulat mit Bindemittel) ist ähnlich wie Steinmosaik auf einem Trägermaterial vorgefertigt. Es wird vollflächig verklebt und nachträglich wie Steinfliesen ausgefugt. Die Oberflächenbehandlung kann ähnlich wie bei Klebekork und Kork–Fertigparkett dem Verwendungszweck angepasst werden. Der Vorteil von massivem Korkmosaik liegt in der erweiterten Anwendung für den Außenbereichen und in Nasszellen.

Herkömmliche Korkfliesen und herkömmliches Kork-Fertigparkett bestehen aus Korkgranulat, was in verschiedenen Verfahren mit Bindemitteln gemischt und gepresst wird.

Bindemittel

Zur Herstellung von Korkblöcken wird dem Korkgranulat ein Bindemittel zugefügt, welches die natürlichen Harze im Korkgranulat unterstützt. Als Bindemittel werden Polyurethanharze oder Phenolharze verwendet. Während erstere nur während einer kurzen Auslüftungszeiten riechen und als gesundheitlich unbedenklich gelten, verdunsten Restphenole über lange Zeit aus Phenolharzbindemitteln und können die Gesundheit der Bewohner belasten.

Komisch, dass der Deutsche Korkverband keinerlei Aussagen bezüglich Korkmosaik und  sonstigen massiven Korkbelägen macht.

 

Hier einige Bilder von Korkmosaik für Badezimmer und Outdoor:    Korkmosaik aus massiv Kork

Weitere Infos:

www.korkmosaik.de

www.versacork.com